Wenn das 2nd Hirn zur Uhr wird…

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Der nächste Evolutionsschritt im Bereich der Smartphones – die Smartwatch – hat sich letzte Woche an meinem linken Arm verfangen :-). Lange habe ich darauf gewartet – seit der Vorstellung der Galaxy Gear, letztes Jahr – nun habe ich mir meine erste Smartwatch gegönnt.
Eigentlich ist die Gear Fit ja eher ein Fitness-Armband, welches auch die Uhrzeit anzeigen kann. Aber ich nutzte sie bis jetzt hauptsächlich als Zeitnehmer und – jetzt kommt’s – als Fernbedienung für die Playlist meines S4 Active! Geniale Sache, hätte ich so nicht gedacht, dass das SO praktisch ist. Vor, Zurück, Pause, Weiter und die Lautstärke lassen sich fernsteuern. Der jeweils aktuelle Titel wird in dem (übrigens top AMOLED-Display) angezeigt. Das Ganze läuft über die Bluetooth-Schnittstelle und obwohl ich die ganze Woche über den Tag Bluetooth und teilweise WLAN an hatte, ist der Akkuverbrauch nicht signifikant schlechter geworden, als noch ohne Gear Fit! Apropos Akku – die Uhr hält bei moderater Nutzung etwa 3 Tage – ein (wie ich finde) guter Wert.

Desweiteren ist es wirklich superpraktisch, dass alle Benachrichtigungen auf der Smartwatch angezeigt werden. So kann man kurz checken, ob es sich lohnt das Smartphone aus der Tasche zu holen ;-). Die Benachrichtigungen können mittels der Verwaltungs-App „Gear Fit-Manager“ eingestellt werden. Darunter 7 feste Apps, wie Anrufe, SMS, Kalender und Alarm. Sowie 10 „eigene“ Apps, z.B. Whatsapp, Twitter, Threema, Nachrichten und mehr.

Hab ich schon erwähnt, dass die Gear Fit Vibrationsalarm hat? So verpasst man wirklich nix mehr, auch wenn man das Smartphone lautlos eingestellt hat, merkt man die Uhr sofort vibrieren.
In diesem Zusammenhang sei auch gesagt, dass die Uhr auch vibriert bei einem eingestellten Weckruf des Smartphones ;-).

Wo Licht ist, ist auch Schatten – da macht die Gear Fit leider keine Ausnahme…
Aber diese Mängel könnten mit einem Firmware-Update noch behoben werden.
Mir ist jedenfalls aufgefallen, dass wenn man mit dem Sleeptracker den Schlaf überwachen lässt, muss man trotzdem jedesmal den „Ruhemodus“ seperat aktivieren…eigentlich doch logisch, dass man im „SCHLAFMODUS“ nicht gestört werden will, oder?!?! Folglich sollte das eigentlich automatisch aktiviert werden, sobald man den Schlaf trackt…naja. (Interessant ist es trotzdem mal zu sehen, wie ruhig – oder auch unruhig – man so schläft.) [Update 31.05.2014]: Den Ruhemodus kann man auch einfach an lassen ;-).

Dem Schrittzähler sind so manche „Fehltritte“ unterlaufen statt den 3401 Schritten meines Smartphones zählt die Uhr 6397 Schritte… ok das sind natürlich nur „Schätzeisen“, aber so eine gravierende Differenz? – Naja…

Ein weiteres „Schätzeisen“ ist auch der Pulsmesser, aber der scheint ziemlich nah an der Realität zu sein. Zumindest verglichen mit dem Smartphone (runtastic Heartrate Pro).

PUT TEXT FOR „TRAINING“ IN HERE… (Platzhalter;-)

Kommen wir zur IP67-Zertifizierung…wer meinen Blog aufmerksam verfolgt hat weiß, dass ich bereits mein S4 Active baden geschickt habe (übrigens vor kurzem wieder und es ist immer noch dicht ;-). Somit musste die Gear Fit auch mit unter die Dusche und hat es überlebt.

Noch ein Wort zum „Gear Fit-Manager“: Mit der App lassen sowohl Hintergründe für das „Ziffernblatt“ einstellen, als auch die Ablehnnachrichten bei Anrufen bearbeiten. Der „Fitness-Bereich“ zeigt dagegen nur die reinen Werte des aktuellen Tages an, kein Verlauf wie auf der Uhr selbst. Dies scheint dem Galaxy S5 mit seiner aktuelleren S Health-App vorbehalten zu sein. Auch kann man die Gear Fit nicht wie beschrieben mit der S Health-App des S4 Active verbinden. Man kann zwar die zusätzliche App „Gear Fitness“ verwenden, allerdings zeigt die ohne Samsung-Konto auch nicht mehr an, als der „Gear Fit Manager“.

Dann wären da auch noch ein paar Apps speziell für die Gear Fit. Besonders die „Quick Settings“, mit welchen es möglich ist WLAN, Mobile Daten, Synchronisation und Klingelverhalten zu steuern. Mit der Fit, feine Sache!

Fazit: Ich schätze die „Casio G-Shock M850“ war meine letzte reguläre Uhr die ich genutzt habe, denn die Smartwatches bzw. die „Wearables“ werden über kurz oder lang das Smartphone selbst verdrängen. Ich jedenfalls habe es nicht bereut meinem Smartphone noch ein „Add-on“ spendiert zu haben.

 

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